Hardtails

Hardtails sind für sparsame Biker gebaut: Für solche, die am Gewicht sparen wollen, und solche, die am Anschaffungspreis sparen wollen. Nur eine Federung an der Front sorgt für Komfort und Sicherheit. Der starre Hinterbau bringt jeden Pedalinput auf den Boden und sorgt so für zügigen Vortrieb. Damit hat das Hardtail nur wenige, wartungsintensive Teile. Aus eigener Erfahrung muss aber konstatiert werden, dass der Hardtailfahrer auf anspruchsvollen Strecken schneller ermüdet als der Fully-Biker, da er - meist unbewusst - mehr Haltearbeit leisten muss und nicht so entspannt im Sattel sitzt.

2018 lässt sich die Familie der Orbea-Hardtails folgendermaßen kategorisieren:

Das Alma kommt in Carbon (erkennbar an dem "M" in der Bezeichnung) oder Alu (erkennbar an dem "H" für Hydroforming) und stellt die Speerspitze der schnellen Orbea-Bikes. Es gibt zwei Laufradgrößen: Umso größer der Fahrer, desto größer das Laufrad, also 27,5 und 29.

Das MX stellt die Einsteigerklasse bei Orbea dar mit einer entspannteren Sitzposition, ebenfalls in 27,5 und 29 und ausschließlich in Alu. Es wird deshalb in 27,5 und 29 Zoll angeboten, die 27,5er grundsätzlich in den kleineren Größen, die 29er in den größeren.

Auch Orbea hat ein Enduro-Hardtail im Angebot: Das Loki als 29er oder mit 27,5+-Bereifung

Die vollständigen Infos zu den Orbea-Bikes gibt es ... hier

Merida

Merida zeigt 2018 seine Carbon-Hardtails nur mehr mit 29er Laufrädern. Die Aluvarianten gibt es weiterhin als Big Nine (29er Laufräder) und Big Seven (27,5er Laufräder). Die kleinste Rahmengröße ist dabei dem Big Seven vorbehalten, die größten Rahmengrößen gibt es nur als 29er.

Als Enduro-Variante gibt es das Big Trail. Ein 27,5er Hardtail mit Plus-Bereifung, also 2,8 Zoll breiten Reifen.

Und auch die E-Bikes kommen nicht zu kurz: Das EBig Nine und das EBig Seven als sportliche Varianten, das EBig Tour als entspanntere Version auch mit komletter Lichtanlage, Schutzblech, Gepäckträger usw.

Die folgenden Bilder sollen Ihnen einen Überblick über die Hardtails von Merida vermitteln. Vollständige Infos finden Sie ... hier.

Salsa nennt sie ganz einfach Dropbar Mountainbikes. Also Hardtails mit Rennlenker, standardmäßig mit Starrgabel vorne, aber auf Federgabel umrüstbar. Die Vertreter dieser Gattung nennen sich Fargo und Cutthroat, wobei das Fargo einen Stahlrahmen hat und das Cutthroat aus Carbon ist. Beim Rennlenker handelt es sich allerdings nicht um einen schmalen Rennradlenker, sondern eine breitere Version mit ausgestellten Enden unten, um mehr Kontrolle in technischem Terrain zu haben.

Das Fargo hat mittlerweile Kultstatus erreicht, als Reiserad wie als Mountainbike. Seit 2017 kann es auch mit Plus-Bereifung ausgestattet werden. Im Klartext: 27,5 Plus, 29er und sogar 29 Plus sind die Optionen. Und durch die austauschbaren Ausfallenden, die auch einen Gepäckträger aufnehmen können, sind alle aktuellen Achsstandard vom Schnellspanner bis zum 148 mm Boost möglich. Mehr Variabilität gibt es bei keinem Rad.

2018 wird es das Fargo auch noch in einer Titanvariante geben. Understatement pur ...

Ibis ist eine Traditions- und Kultfirma aus den USA. Unvergesslich das Ibis Mojo mit dem ersten organisch anmutenden Rahmen aus Carbon. Und interessanten Ideen rund um die Bauteilintegration. Carbon ist der Werkstoff, dem Ibis treu geblieben ist. Und im Sortiment gibt es auch ein Hardtail, allerdings eines, das sich deutlich von anderen Bikes absetzt.

Warum? Der Hinterbau kann in der Länge variiert werden und ist damit geeignet für Singlespeed, Riemenantrieb oder Nabenantrieb, selbstverständlich auch für Kettenschaltung.

Es kommt aber noch besser: Der Hinterbau kann komplett demontiert werden und ist damit reisetauglicher als andere Räder.

Geht's noch besser? Klar: Statt dem normalen Hinterbau kann auch ein Fatbike-Hinterbau montiert werden. Mit ein paar zusätzlichen Anpassungen ist damit die komplette Verwandlung in ein Fatbike möglich. Zum Beispiel für den Winter. Oder eben halt als 29er Hardtail für den Sommer.

Der Name des Verwandlungskünstlers: Tranny, war doch naheliegend, oder?

Neben den Komplettmodellen bauen wir das Tranny gern nach Kundenwunsch auf. Und weil das Tranny so einzigartig ist, haben wir das Rad mal mit einer Lauf-Gabel ausgerüstet. Ein echtes Unikat und ein Hingucker sowieso. Mehr Infos zur Laufgabel erhalten Sie bei uns.

Wir bauen Ihnen Ihr Hardtail auch individuell zusammen: Mit unseren eigenen Rahmen aus Aluminium haben Sie die freie Auswahl, was Sie fahren wollen. Von der Federgabel über die Schalt- und Bremsgruppe bis zum Laufradsatz sind Ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Deshalb ist auch der Preis sehr variabel und an Ihren Geldbeutel (weitgehend) anpassbar.

Direkt zu unseren Schrauberkursen und Ausfahrt-Terminen: ... hier

Neu eingetroffen: Merida One-Twenty XT, Orbea Terra, Orbea Occam TR, Orbea Alma, Salsa Cutthroat

Impressionen von der Eurobike:

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